Was kostet eine Android- & Windows-Kassen-App für ein kleines Unternehmen wirklich?
Reale Kostenaufstellung für eine Android- & Windows-Kassen-App: Abo, Zahlungsgebühren, Hardware und versteckte Kosten – im Vergleich zu einem klassischen Kassenterminal.
Eine cloudbasierte Kassen-App für Android und Windows kostet in der Regel deutlich weniger als ein klassisches Kassenterminal-System. Bei einer All-in-one-Plattform wie den nativen RevYoMe-Apps ist die Kassensoftware selbst im normalen Abo enthalten – statt einer separaten Lizenz pro Kasse zahlen Sie im Grunde nur drei Dinge: Ihr Abo, die Kartengebühren, die ohnehin bei jedem Verkauf anfallen, und die Hardware, auf der Sie die App betreiben.
Woraus setzen sich die "Kassenkosten" wirklich zusammen?
Inhaber fragen oft nach einer einzigen Zahl, dabei besteht ein Kassensystem eigentlich aus vier getrennten Posten, die mit wachsendem Geschäft unterschiedlich skalieren:
| Kostenposten | Klassisches Kassenterminal | Android/Windows-App-Modell |
|---|---|---|
| Kassensoftware | Lizenz oder Miete pro Terminal | Im Abo enthalten |
| Hardware | Proprietäres Terminal (an einen Anbieter gebunden) | Jedes vorhandene Tablet, PC oder Laptop |
| Zahlungsabwicklung | Oft gebündelt mit Aufschlag | Ihr bestehender Zahlungsdienstleister zum normalen Satz |
| Zweite Kasse einrichten | Weiteres Terminal kaufen/mieten | App auf einem weiteren Gerät installieren |
Eigenes Gerät nutzen statt proprietäres Kassenterminal
Der größte Hebel für die Gesamtkosten ist, ob Sie proprietäre Kassen-Hardware kaufen oder die Software auf einem Gerät betreiben, das bereits im Laden steht – ein Ersatz-Tablet an der Theke oder der Windows-PC im Büro. Eine native App, die sich wie jede andere App installieren lässt, statt an ein bestimmtes Terminal gebunden zu sein, entfernt die größte Hürde beim Umstieg auf ein modernes Kassensystem. Auch eine zweite Kasse bei Hochbetrieb oder ein weiterer Standort bedeutet dann nicht: neue proprietäre Hardware bestellen und auf die Lieferung warten.
Versteckte Kosten, die kleine Ladenbesitzer oft vergessen
- Bondrucker: ein Thermodrucker samt Papierrolle ist eine einmalige, günstige Hardware-Anschaffung, kein Teil des Softwarepreises.
- Stabiles Internet: eine Cloud-Kasse braucht eine verlässliche Verbindung; ein einfaches Backup (Handy-Hotspot) lohnt sich einzuplanen.
- Einarbeitungszeit des Personals: die eigentlichen Umstiegskosten sind oft die ein bis zwei Stunden Schulung, nicht die Software selbst – eine vertraute Handy-/Tablet-Oberfläche verkürzt das deutlich.
Lohnt sich der Umstieg von einer einfachen Registrierkasse?
Für die meisten kleinen Läden lohnt sich der Umstieg, sobald man einbezieht, was eine moderne App zusätzlich zum reinen Verkaufen bietet: eingebautes Treueprogramm-Tracking, die Möglichkeit, eine Rechnung auf mehrere Kunden aufzuteilen, und Trinkgeld-Unterstützung, die eine klassische Registrierkasse schlicht nicht kann – ohne dass dafür eine zweite Software nötig ist.
Brauche ich einen separaten Windows-PC und ein Android-Tablet?
Nein. Die meisten kleinen Läden kommen mit einem einzigen Gerät aus – ein Android-Tablet an der Theke reicht für die meisten Einzelhandels- und Salon-Setups, wer bereits einen Büro-PC hat, kann dort die Windows-App laufen lassen.
Berechnet die App zusätzliche Gebühren pro Transaktion?
Die App selbst schlägt nichts auf Ihre bestehenden Kartengebühren auf – die legt Ihr Zahlungsdienstleister fest, nicht die Kassensoftware.
Kann ich ein bereits vorhandenes Tablet nutzen?
Ja – das ist der zentrale Kostenvorteil des nativen-App-Modells gegenüber proprietärer Terminal-Hardware: Erfüllt das Gerät die Mindestanforderungen, kann es die Kassen-App betreiben.
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